Tadaa!!! Die Mütze aus meinem handgesponnenem Garn "Seerose" ist fertig und ich find sie super!
Jetzt hab ich noch einiges an Garn übrig und überlege, ob ich mir noch eine Mütze mache mit etwas mehr Grünanteil und anderer Form. Ich liebe diese Farbkombi einfach total!
Montag, 16. September 2013
Montag, 2. September 2013
Stricken!
Hallo ihr Lieben,
momentan bin ich viel am Muster abnehmen, aufzeichnen, abstecken und nähen für meinen Freund. Also ich nähe weniger, das macht Christoph schon selbst. ;) Seit neustem ist er zusätzlich zu unserer Darstellung des 15. Jahrhunderts auch noch in der Zeit des Zeit des 7jährigen Krieges (1756-1763) bzw. 50 Jahre davor und danach unterwegs. Hier der Verein, bei dem er mitmacht: Weißenfels 1745
Die Uniform hat er von einer Schneiderin machen lassen, nur diverser Kleinkram, wie Brotbeutel, Gamaschen, Beutelchen etc. fehlt noch und wird nun von uns ergänzt. Fotos hab ich jetzt leider keine, werden aber nachgereicht.
In dem Zusammenhang kann ich nun auch Gestricktes für die historische Darstellung herstellen - Christoph wünscht sich Socken aus weißer Wolle.
Daher bin ich am Spinnen recht dünner Wolle und freu mich schon auf das Endergebnis!
| Sockenwolle spinnen: ein Knäul schon fertig, andere Hälfte noch roh, am Ende werden zwei Knäule verzwirnt |
Sonst bin ich auch am Stricken von schön bunter Wolle, wie meiner "Seerose", die nun eine Mütze wird. Sieht lustig aus, so auf der Rundstricknadel, oder? Leider hab ich grad alles wieder aufgerebbelt, nach dem ich schon bei 3/4 der Mütze war. Ich musste beim Aufprobieren leider feststellen, dass es einfach zu groß ist... dumm gelaufen! Auf ein Neues also!
| Zwischenzustand der Mütze aus handgesponnenem Garn "Seerose" |
Und noch ein Sockenprojekt aus Sockenwolle von OnLine. Sind jetzt auch schon fertig. Ich kann mich nur noch nicht mit dem Aussehen ohne Fuß drin anfreunden. Ich hab nämlich diesmal den ganzen Schaft im Bündchenmuster gestrickt. Dadurch wirkt er ganz schmal und der Fuß dann total breit. Aber angezogen sieht es gut aus, und darauf kommts ja an! ;)
| Socken aus OnLine Supersocke 100 Paradise |
Dienstag, 13. August 2013
Endlich mal wieder Farbe!
Dieses Wochenende hab ich's geschafft und mal den Kammzugzopf den ich aus einem Anfall von "Hach-wie-toll" und "Muss-ich-haben" gekauft habe wenigsten zur Hälfte versponnen. Der säuregefärbte Kammzugzopf aus Neuseelandland-Wolle ist von der Flinken und ich hab erstmal 100g von den 200g versponnen. Ich hab den Zopf ungeteilt versponnen und dann Navajoverzwirnt, das heißt dreifach mit sich selbst. Damit kommen ca. 175m auf 100g (Nadelstärke 4,5-5).
Vom Ergebnis bin ich sehr begeistert! Diese Farben sind einfach super schön und treffen genau den Titel des Kammzugzopfes: Seerose. Aber seht selbst!
Vom Ergebnis bin ich sehr begeistert! Diese Farben sind einfach super schön und treffen genau den Titel des Kammzugzopfes: Seerose. Aber seht selbst!
Sonntag, 4. August 2013
Wirtel im Test
Heute die Berichterstattung zu den Wirteln im Alltags- bzw. Härtetest:
1. Wasserfestigkeit:
Nach zwei Stunden im Wasserglas ist der Wirtel noch unverändert und hart.Test bestanden! Die Wirtel sind wasserfest, dass heißt auch ausreichend gebrannt.
2. Festigkeit:
Nach dreimaligen, harten auf Betonboden werfen ist der Wirtel nicht kaputt. Nicht mal Ausplatzungen. Erst mit Hammer und einem Nagel zerbricht er. Hier sieht man, der Ton ist vollstänig gebrannt. Bei fast 7 h im Lagerfeuer war das doch schon zu erwarten.
Beim Aufstecken auf den Stab ist jedoch ein Wirtel um das Loch etwas ausgeplatzt. Naja, etwas Schwund ist immer!
3. Dreheigenschaften:
Die Wirtel, für die ich schon einen passenden Stab haben drehen super, trotz der zum Teil etwas unregelmäßigen Form.
1. Wasserfestigkeit:
Nach zwei Stunden im Wasserglas ist der Wirtel noch unverändert und hart.Test bestanden! Die Wirtel sind wasserfest, dass heißt auch ausreichend gebrannt.
2. Festigkeit:
Nach dreimaligen, harten auf Betonboden werfen ist der Wirtel nicht kaputt. Nicht mal Ausplatzungen. Erst mit Hammer und einem Nagel zerbricht er. Hier sieht man, der Ton ist vollstänig gebrannt. Bei fast 7 h im Lagerfeuer war das doch schon zu erwarten.
Beim Aufstecken auf den Stab ist jedoch ein Wirtel um das Loch etwas ausgeplatzt. Naja, etwas Schwund ist immer!
Die Wirtel, für die ich schon einen passenden Stab haben drehen super, trotz der zum Teil etwas unregelmäßigen Form.
| Drei Wirtel passen gut auf Stäbe, die ich schonmal gemacht hatte. Die übrigen warten noch auf passende Stäbe. |
Dienstag, 30. Juli 2013
Bunte Kinder-Spindeln
Ein anderes Wochenendprojekt waren die Kinderspindeln.
Seit
ich auf dem Dorffest meines Heimatortes mit Spinnrad und Handspindeln war und Spinnen
gezeigt hab, bin ich der Meinung, dass ich für solche Gelegenheiten unbedingt
bunte Spindeln brauche! Ich hab nur eine farbige Spindel – die von Peregrina
mit dem Wirtel aus Schmelzgranulat. Die Kinder fanden die Spindel soo toll, dass alle damit spinnen wollten, am liebsten gleichzeitig. ;) Der Wirtel ist nur etwas leicht und daher für
Anfänger zuweilen etwas problematisch.
Als schwerere und kostengünstige Variante hab ich mir
gedacht, ein einfaches Model mit einem Holzrad als Wirtel zu machen. Dazu
braucht man einen Rundholzstab (Buche, Ø
6 mm, 1m), Holzräder (Buche, 5 Stück) und Messinghäckchen mit Gewinde
(optional) aus dem Baumarkt. Daraus lassen sich fünf robuste Spindeln
herstellen. Den Rundstab wird in fünf gleiche Teile zersägt und ein Ende
jeweils angespitzt und das andere mit einem Messinghäckchen versehen. Die Räder
hab ich etwas aufbohren müssen, da das Loch etwas zu klein war. Danach mit
Temperafarben mit gewünschten Motiv anmalen, das Ganze mit Klarlack fixieren
und die bemalten Räder auf den Stäben mit Holzleim festkleben. Und siehe da –
fertig sind schön bunte Spindeln!
Die Messinghäckchen sind für den Anfang einfacher zum Einhängen
der Wolle als die Schlinge. Diese Erfahrung konnte ich auf dem Dorffest machen.
Nun bin ich gespannt, wie die bunten Schätzchen bei den Kindern ankommen.
| Das Material mit den bereits fertigen Stäben. |
| Die bemalten Wirtel... |
| ...und die fertigen bunten Spindeln. |
Ein produktives Wochenende
Hallo ihr Lieben,
ich hab am Wochenende so einiges geschafft. Hab mit Freunden
unsere Pavesen (Schilde) fürs 15. Jahrhundert fertig bemalt, zusammen mit
Christoph einen Hut gefilzt, mir dabei einen Sonnenbrand geholt (Aua!) Kinderhandspindeln
gebastelt und noch etwas Wolle sortiert. Ich bin zufrieden mit mir! ;)
Die Pavesen sind ein Gemeinschaftswerk, daher hier nur kurz die Fotos vom Bemalen.
![]() |
| Ich beim Malen, bzw. Farben mischen. ;) |
| Eine fertige Pavese beim Trocknen. |
Vom Hut existiert noch keins, wird aber nachgereicht ;) Also mach ich mal mit der Wolle weiter.
Vor einer Weile bekam ich
einen Spontananruf mit der Frage, ob ich Wolle bräuchte. Ich hab natürlich ja
gesagt und Schwubs! standen zwei Säckchen mit schwarzer und brauner Wolle für
mich bereit. Frisch vom Schaf – zum Glück hatte ich nicht soo viel geordert! Bisher
hab ich noch nie unbehandelte Wolle gehabt, bzw. noch
unsortiert. Nun hab ich mich bei schönem Wetter also mal an die schwarze Wolle
gewagt. Auf dem Balkon ließ es sich gut aushalten und sortieren – war gar nicht
so schlimm wie gedacht: Wolle etwas auseinander ziehen und Gräser/Stroh/Pflanzenteile,
Mist, verfilzte Stellen und ganz kurze Haare aussortieren. Etwas hab ich dann
mal angesponnen – es ist schon sehr dreckig und unkardiert nur schlecht zu
spinnen – es wird sehr fusselig und knotig, da die Fasern so unregelmäßig
verteilt sind. Jetzt warten die ca. 360 g Wolle darauf, gewaschen kardiert und
gekämmt zu werden. Dann, so hoffe ich, lässt es sich gut verspinnen.
| Unsortierende Wolle auf dem Boden, Abfall im Eimer und sortierte Wolle im Beutel . |
Sonntag, 21. Juli 2013
Spinnwirtel - Brennversuch im Lagerfeuer
Der Samstag war nicth nur ein guter Tag zum Färben, sondern auch meine Chance für einen Brennversuch! Ich hatte sieben meiner selbstgeformten Wirtel eingesteckt und konnte sie gleich unter den Färbetopf in die Flammen werfen. Das Experiment ist geglückt! Alle sieben Wirtel konnte ich am Abend unversehrt aus der Glut schubsen! Blöd war nur, dass eine Eierpappe zwischenzeitlich im Feuer gelandet war, wesshalb zwei Wirtel grüne Flecken von der Beschriftung, bzw. dem Aufdruck eingebrannt haben. Aber naja, etwas Schwund ist immer! Sonst scheinen die Wirtel gut gebrannt zu sein.
Ich denk, die mit Farbe bekleckerten unterziehe ich mal einem Wassertest, bzw. einen werd ich mal zerdeppern, um zu überprüfen, wie gut der Brand wirklich ist.
Ich denk, die mit Farbe bekleckerten unterziehe ich mal einem Wassertest, bzw. einen werd ich mal zerdeppern, um zu überprüfen, wie gut der Brand wirklich ist.
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